Alkuin, unser Namensgeber
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Bild: Medallion aus der Bamberger Bibel, 9. Jahrhundert, in der Bibliothèque Nationale in Paris |
Alkuin, Sohn einer Adelsfamilie, wurde an der Domschule seiner Heimatstadt York erzogen. Während einer Romreise traf er 781 mit Karl, dem Großen, zusammen, der ihn nach Aachen holte als Leiter der Hofschule und Berater insbesondere in Fragen der Eingliederung unterworfener Völker in sein Reich. Von Aachen aus wirkte er als Lehrer und Gelehrter im ganzen Reich, an der Hofschule gehörten zu seinen Schülern u.a. Hrabanus Maurus und Einhard. 796 wurde er Abt der Benediktinerabtei Tours; er belebte das mönchische Leben und führte insbesondere die Klosterschule zu hohem Ruf.
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Karl I. der Große, König
der Franken
(768-814), röm.Kaiser (ab 800); 742-814. - Karl der Große läßt sich von Alkuin unterrichten. (Alkuin, angelsächs.Theo- loge, 781 ins Frankenreich berufen). - Farbdruck nach Illustration von Edouard Zier (1856-1924). Aus: Charlemagne et Roland, Paris (Hachette), o.J. Paris, Privatsammlung |