Alkuin, unser Namensgeber

   Gedenktag katholisch: 19. Mai
   Gedenktag evangelisch: 19. Mai 
Name bedeutet: Freund des Heiligtums (althochdt.)
Gelehrter, Abt von Tours
* um 735 in York in England 
+ 19. Mai 804 in Tours in Frankreich
Medallion aus der Bamberger Bibel, 9. Jahrhundert, in der Bibliothèque Nationale in Paris
Bild: Medallion aus der Bamberger Bibel, 9. Jahrhundert, in der Bibliothèque Nationale in Paris 
Alkuin, Sohn einer Adelsfamilie, wurde an der Domschule seiner Heimatstadt York erzogen. Während einer Romreise traf er 781 mit Karl, dem Großen, zusammen, der ihn nach Aachen holte als Leiter der Hofschule und Berater insbesondere in Fragen der Eingliederung unterworfener Völker in sein Reich. Von Aachen aus wirkte er als Lehrer und Gelehrter im ganzen Reich, an der Hofschule gehörten zu seinen Schülern u.a. Hrabanus Maurus und Einhard. 796 wurde er Abt der Benediktinerabtei Tours; er belebte das mönchische Leben und führte insbesondere die Klosterschule zu hohem Ruf.
Karl I. der Große, König der Franken
(768-814), röm.Kaiser (ab 800); 742-814.
- Karl der Große läßt sich von Alkuin
unterrichten. (Alkuin, angelsächs.Theo-
loge, 781 ins Frankenreich berufen). -
Farbdruck nach Illustration von Edouard
Zier (1856-1924).
Aus: Charlemagne et Roland, Paris
(Hachette), o.J. Paris, Privatsammlung